Sozialwerke

Soziale Sicherheit heisst für die CVP, dass die Existenzgrundlage im Alter, bei Krankheit oder einem Schicksalsschlag geschützt ist. Die Sicherung der Sozialwerke ist eine grosse gesellschaftliche Herausforderung. Die demografische Entwicklung bringt die Sozialwerke finanziell in eine Schieflage – die Menschen werden immer älter und beziehen länger ihre Renten. Die CVP setzt sich mit Nachdruck für eine sozial sichere Schweiz ein – heute wie morgen.

Das Sozialsystem darf dabei weder zur „Hängematte“ noch zum „Löchersieb“ verkommen. Wer auf Sozialhilfe angewiesen ist, muss die Möglichkeit haben, aus eigener Kraft wieder aus dem System herauszufinden. Eigeninitiative muss sich lohnen und vom Staat gefördert werden. Nach dem Motto „Leistung muss sich lohnen“ kämpft die CVP für gezielte Reformen der Sozialwerke.

Dank der CVP

  • wurden wichtige Schritte zur finanziellen Stabilisierung der Invalidenversicherung (IV) erreicht. Dank der befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer wird das Defizit der IV vorübergehend beseitigt, mit der 6. IV-Revision werden die Ausgaben gesenkt und die IV nachhaltig saniert.
  • gibt es weniger IV-Rentner, weil das System der IV-Früherfassung eingeführt wurde.
  • wird die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gefördert und das Prinzip „Eingliederung vor Rente“ durchgesetzt. Dieser wichtige Paradigmenwechsel fand im Rahmen der 5. IV-Revision mit Unterstützung der CVP statt.
  • wurde die AHV dank der neuen Aufteilung in einen selbständigen AHV-Fonds und in einen selbständigen IV-Fonds finanziell gesichert. Mit dieser Trennung der beiden Fonds wurde eine langjährige Forderung der CVP erfüllt.
  • wird das Solidaritätsprozent in der Arbeitslosenversicherung bei den Reichen ebenfalls eingefordert: Künftig wird auch auf Verdiensten über 315 000 Franken ein Beitrag von einem Prozent zugunsten der Arbeitslosenversicherung erhoben.

In Zukunft will die CVP

  • am bewährten Drei-Säulen-System festhalten.
  • die AHV vor einem finanziellen Desaster bewahren und faire Renten jetzt und in Zukunft garantieren.
  • ein Rentenaltermodell, das den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts entspricht: Ein einheitliches Rentenalter von 65 Jahren für Frauen und Männer sowie die Flexibilisierung zwischen 62 und 70 Jahren.
  • volle Transparenz bei den Anlagen der Pensionskassen.
  • Arbeitslose verstärkt in den Arbeitsmarkt integrieren.
  • neue Teilzeitarbeitsmodelle für berufliche Wiedereinsteiger einführen.