12.03.2019 / Communiqués / Familie / Kinderbetreuung

Kinderbetreuung: Für eine moderne Familienpolitik

Die CVP machte sich heute mit einem Einzelantrag des Zürchers CVP-Nationalrats Philipp Kutter für die Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung stark. Die CVP will alle Familien finanziell entlasten und forderte eine Erhöhung des allgemeinen Kinderabzugs sowie eine Erhöhung des abzugsfähigen Betrags für nachgewiesene Kosten in der Fremdbetreuung.

Jede Familie muss sich so organisieren können, wie sie es für richtig hält. Doch für Eltern wird es immer schwieriger, Familie und Beruf zu vereinen. Die Kosten für Fremdbetreuung sind heute so hoch, dass viele nicht mehr eine echte Wahl haben. Die familienergänzende Kinderbetreuung darf nicht den ganzen Zweitlohn aufbrauchen. Eltern, welche zwei Einkommen erzielen und die externe Betreuung ihrer Kinder finanzieren, sollen steuerlich nicht bestraft werden. Den erhöhten Betreuungskosten ist durch steuerliche Entlastungen Rechnung zu tragen. Die CVP begrüsst ausdrücklich die Erhöhung des abzugsfähigen Betrags für nachgewiesene Kosten in der Fremdbetreuung auf maximal 25'000 Franken. Diese Anpassung leistet einen strukturellen Beitrag zur Entschärfung des Fachkräftemangels.  

Umgekehrt sollen Eltern, die auf ein zweites Einkommen verzichten, um möglichst viele Betreuungsaufgaben selber wahrzunehmen, keine Nachteile erleiden. Wer Kinder aufzieht, erbringt für die Gesellschaft eine besondere Leistung. Da die finanzielle Belastung aller Familien aber zunimmt, erhöhen verschiedene Kantone neben dem Abzug für Kinderdrittbetreuungskosten auch die pauschalen Kinderabzüge oder sie überprüfen eine solche Erhöhung. Es ist darum gerechtfertigt, dass der Bund nachzieht. Deshalb forderte die CVP mit einem Einzelantrag von Nationalrat Philippe Kutter erfolgreich die Erhöhung des allgemeinen Kinderabzugs von 6’500 Franken auf 10’000 Franken jährlich. «Ich will erreichen, dass alle Familien entlastet werden, denn die Betreuung von Kindern ist so teuer wie noch nie. In vielen Kantonen wurden darum die allgemeinen Kinderabzüge erhöht, der Bund muss jetzt nachziehen.», fordert CVP-Nationalrat Philipp Kutter.

Kontakt

Autor

CVP Schweiz

Text Generalsekretariat

E-Mail

Adresse

Hirschengraben 9
Postfach
3001 Bern