07.03.2018 / Communiqués / Sozialwerke / Heiratsstrafe

Erfolg im Kampf gegen die Heiratsstrafe

Der Nationalrat hat heute die Motion der CVP-Fraktion „Beseitigung der Heiratsstrafe auch in der AHV“ angenommen. Die Motion will die Benachteiligung von Ehepaaren und Paaren in eingetragener Partnerschaft gegenüber Nicht-Verheirateten in der AHV beseitigen. Die CVP begrüsst den Entscheid des Nationalrates, der damit die bestehende Diskriminierung endlich anerkennt. Ein Erfolg im Kampf der CVP gegen die Diskriminierung von verheirateten und eingetragenen Paaren bei den Steuern und Sozialversicherungen!

Unfaire und willkürliche Plafonierung der AHV-Ehepaarrenten gehört abgeschafft


Zwei unverheiratete Personen, die seit zwanzig Jahren zusammenleben, bekommen bei der Pensionierung monatlich 4700 Franken AHV-Rente. Sind die beiden Personen verheiratet oder leben in eingetragener Partnerschaft, bekommen sie höchstens 150 Prozent der Maximalrente, also monatlich 3525 Schweizerfranken. Die Differenz von 1175 Franken ist nicht erklärbar. Gemäss Medienberichten gibt es Paare, die sich im Alter scheiden lassen, um eine höhere AHV-Rente zu erhalten. Der Wohlstand von Paaren darf aber nicht vom Zivilstand abhängen. Es gibt keinen Grund für eine Bevorzugung von unverheirateten Paaren. Nach wie vor erhalten 86 Prozent der verheirateten Paare eine Maximalrente, die bei 150 Prozent plafoniert ist und damit tiefer ausfällt als jene von unverheirateten Paaren in der gleichen Einkommenssituation. Die CVP hat sich bereits im Rahmen der Reform der Altersvorsorge 2020 erfolgreich für eine Erhöhung der Plafonierung eingesetzt – leider wurde diese Reform abgelehnt.

Die CVP wird sich weiterhin dafür stark machen, dass verheiratete und eingetragene Paare bei den Steuern und Sozialversicherungen nicht benachteiligt werden. 

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