11.12.2020 Communiqués Gesundheit Die CVP Coronavirus

Miteinander statt gegeneinander

Die Ausbreitung des Corona-Virus in der Schweiz hat den Bundesrat bewogen, heute erneut weitere national geltende Massnahmen zum Schutz der Gesundheit unserer Bevölkerung und zur Unterstützung der betroffenen Branchen zu ergreifen. Diese Massnahmen sind notwendig, um unser Gesundheitswesen, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft zu befähigen, diese Krise zu bewältigen. Die CVP unterstützt den Bundesrat vollumfänglich und begrüsst, dass die zusätzlichen Massnahmen die unterschiedlichen Ausgangslagen der Kantone berücksichtigen. Sie ruft wenige Tage vor Weihnachten zu mehr Miteinander und weniger Gegeneinander auf. Nur gemeinsam können wir diese Krise meistern.

Zu Beginn der Corona-Pandemie im März waren wir uns alle einig: Wir müssen schnell und entschlossen handeln. Nur wenn wir zusammenhalten, gelingt es uns, in dieser schwierigen Zeit ein gesellschaftliches Gleichgewicht zu finden und dadurch diese Krise gemeinsam zu überwinden. «Mit der Ankündigung des Bundesrates diese Woche, heute weitere national geltende Massnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu beschliessen, entbrannte eine der Schweiz unwürdige Debatte. Westschweiz gegen Deutschschweiz, Kantonsregierungen gegen den Bundesrat, alle gegen alle und jeder nur für sich. Für die CVP Schweiz ist klar, dass wir damit einen Tiefpunkt in der Bewältigung dieser Krise erreicht haben, den wir nun gemeinsam überwinden müssen» sagt Parteipräsident Gerhard Pfister. Die CVP Schweiz unterstützt den Bundesrat und ruft wenige Tage vor Weihnachten zu mehr Miteinander und weniger Gegeneinander auf. Nur gemeinsam gelingt es uns, diese Krise zu meistern.

Regionalisierung der nötigen Massnahmen anhand klarer Kriterien richtig

Die heute vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen sind zentral für die Verlangsamung der Ausbreitung des Virus. Die CVP ist sich bewusst, dass diese Massnahmen einschneidende Auswirkungen auf die Lebensweise von uns allen, auf unsere Gesellschaft und auf unsere Wirtschaft haben. Dennoch sind sie angesichts der hohen und wieder steigenden Fallzahlen nötig. Die CVP begrüsst, dass der Bundesrat damit Einigkeit und Klarheit und dank den objektiven Kriterien gleichzeitig Raum für kantonale Ausnahmeregeln geschaffen hat. So können Kantone die Massnahmen lockern, wenn es ihnen gelingt, 7 Tage den R-Wert unter 1 zu halten und die Inzidenz – also die Fallzahlen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern – unter den schweizerischen Durchschnitt zu senken.

Substanzielle Hilfe für alle betroffenen Branchen gesichert

Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits heute massiv. Sie betreffen alle Regionen des Landes, und alle Branchen. Viele Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Wie die CVP Schweiz diese Woche darum bereits gefordert hatte, sind weitere Unterstützungsmassnahmen für die Wirtschaft nötig. Wir begrüssen, dass der Bundesrat mit den in Aussicht gestellten zusätzlichen 1,5 Milliarden Franken für Härtefalllösungen, davon 750 Millionen Franken ohne zusätzliche Beteiligung der Kantone ein klares Zeichen setzt und eine substanzielle Hilfe für die betroffenen Branchen sicherstellt.

Zugang zu medizinischer Versorgung für alle als oberste Maxime

Die wieder stärkere Ausbreitung des Coronavirus und die hohen Fallzahlen erfordern von uns allen noch einmal Eigenverantwortung und gesellschaftliche Solidarität. Auch wenn der persönliche Verzicht gerade in der Vorweihnachtszeit schmerzt und die Geduld von uns allen auf eine harte Probe stellt: Das medizinische Personal in den Spitälern arbeitet seit langem an der Belastungsgrenze, gleichzeitig ist der Zugang zu medizinischer Versorgung für alle die oberste Maxime für die CVP Schweiz. Unser Gesundheitssystem könnte aufgrund der beängstigend hohen und wieder steigenden Fallzahlen gerade über die Festtage erneut stark unter Druck geraten. Wir müssen vermeiden, dass das Personal in den Spitälern über die Weihnachtstage die Betreuung von Covid-19 Patientinnen und Patienten nicht mehr gewährleisten kann und schwierige Entscheide zu treffen hat. Ebenso bitten wir um Solidarität mit dem Personal und den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Alters- und Pflegeheimen, die nicht nur zu den Risikogruppen gehören, sondern die auch enorm unter der Isolation leiden.

Diese Krise trifft uns alle. Die Schweiz hat bereits heute mit über 5'000 Todesfällen eine im internationalen Vergleich sehr hohe Opferzahl in dieser Pandemie zu verzeichnen. Wir müssen deswegen auch solidarisch zusammenhalten, uns gegenseitig unterstützen. Denn nur gemeinsam können wir die Pandemie bewältigen und uns zum Start des neuen Jahres eine günstigere Ausgangslage schaffen.

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