02.09.2020 Communiqués Familie Die CVP Kinderabzug

Die SP führt eine Kampagne mit Falschinformationen: Mehr als jede zweite Familie profitiert von einem Ja zur Erhöhung der Kinderabzüge

Die linken Parteien bekämpfen mit falschen Zahlen und klischierten Slogans die Erhöhung der Kinderabzüge, über die wir am 27. September abstimmen. Es ist ein schnell durchschauter Versuch, um zu kaschieren, dass die Linke das Referendum gegen eine Vorlage ergriffen hat, die den Mittelstand entlastet und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Gleichstellung zwischen Mann und Frau fördert.

Die Abzüge greifen für Zweielternfamilien und auch für Alleinerziehende ab einem Haushaltseinkommen von rund 100'000 Franken. Ein gemeinsames Einkommen von 100'000 Franken macht aber noch niemanden zum Millionär. Bespielsweise verdienen laut SGB-Lohnrechner eine Schreinerin und ein Fachangestellter Gesundheit, beide 33-jährig und ohne Weiterbildung oder Vorgesetzenrolle, mit je einem Pensum von 80% durchschnittlich 114'480 Franken jährlich. Sind das eure Reichen, liebe SP? Es sind vielmehr die mittelständischen Familien, um die es hier geht. Um jene Familien, die sonst kaum von Verbilligungen und Abzügen profitieren können.

SP muss in Mathe nachsitzen

Laut SP würden nur 6% aller Haushalte von der Erhöhung des allgemeinen Kinderabzugs profitieren. «Eine klare Falschaussage!», sagt CVP-Nationalrat Philipp Kutter und stellt richtig: «Diese Zahl ist irreführend, da sie die Personen miteinschliesst, die keine direkte Bundessteuer zahlen und die keine Kinder haben. Rund 60%, also mehr als jede zweite Familie in der Schweiz, profitiert von dieser Vorlage. Die Rechnung ist einfach: Diese Familien bezahlen Bundessteuern und können daher die Abzüge geltend machen.»

Die Schweiz kann sich das leisten

Ein Ja zu den höheren Kinderabzügen heisst nicht, dass in andern Bereichen Geld fehlen würde. CVP-Ständerätin Heidi Z’graggen führt aus, dass «mit dieser Vorlage einerseits mehr Geld bei den Steuerzahlenden bleibt. Es ist also eine Investition in die Zukunft (sie entspricht nur 0.5% des jährlichen Bundeshaushalts), die sich die Schweiz leisten kann und soll. Andererseits kommt auch wieder mehr Geld aus Steuern rein, wenn mehr Menschen arbeiten. Wir geben sehr viel Geld für die Ausbildung von Fachkräften aus. Darum ist es absolut sinnvoll, dass diese dann auch im Arbeitsmarkt bleiben. Ausserdem ist es schon erstaunlich, dass ausgerechnet die SP nicht zu Investitionen in die Gleichstellung bereit ist.»

Abzüge für die Kinderdrittbetreuung

Was auch in die Vorlage gehört und häufig vergessen geht: Neben dem allgemeinen Kinderabzug wird auch der Abzug für die Drittbetreuung erhöht. Damit können Kosten, die bei der familienergänzenden Betreuung effektiv anfallen, auch von den Steuern abgezogen werden. «Damit wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf konkret verbessert», sagt CVP-Präsident Gerhard Pfister. «Denn Kinderbetreuung ist gerade für Familien teuer, die keine Vergünstigungen erhalten. Es darf nicht sein, dass heute eines von zwei Einkommen vollständig von den Kosten für die Kinderbetreuung absorbiert wird», so Pfister weiter. So entschärft die Vorlage den Fachkräftemangel indem sie, vor allem auch für Frauen, Anreize setzt, im Arbeitsprozess zu bleiben.

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