16.04.2020 Communiqués Die CVP COVID-19

Ausstiegsszenario: so schnell wie möglich, so langsam wie nötig

Die CVP hat den Bundesrat aufgefordert, transparent über die verschiedenen Szenarien für den Ausstieg aus dem Lockdown zu informieren. Heute hat dieser aufgezeigt, in welchen Etappen die Aufhebung der einschneidenden Bestimmungen und Massnahmen erfolgen soll. Wie von der CVP gefordert, erhalten Gesellschaft und Wirtschaft nun eine erste Perspektive, wie die schrittweise Lockerung der Massnahmen aussehen wird. Gleichzeitig markiert sie den Einstieg in die grösste wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung für unser Land der letzten Jahrzehnte.

Für die CVP ist klar, dass die Gesundheit der Bevölkerung weiterhin oberste Priorität haben muss. «Für KMU-Betriebe, welche die Abstands- und Hygieneregeln einhalten können, sind baldige Lockerungen aber essentiell,» sagt CVP-Ständerat Pirmin Bischof und begrüsst insbesondere, dass für indirekt betroffene Selbständige jetzt doch auch eine Unterstützung erfolgt. «Zentral ist auch, dass die Spitäler wieder möglichst ohne Einschränkungen arbeiten können», ergänzt CVP-Nationalrätin Ruth Humbel. «Denn die Gesundheitsversorgung und -prävention zu vernachlässigen, birgt die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs und muss – besonders in der aktuellen Lage – vermieden werden,» so Humbel weiter. Pirmin Bischof begrüsst insbesondere, dass «die Einschränkung auf Notfälle für selbständigerwerbende Gesundheitspersonen aufgehoben wird, was auch den Patienten zugutekommt.»

Bundesrat muss weiterhin abwägen

Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Covid-19-Pandemie sind bereits massiv und werden erst in den kommenden Wochen und Monaten in ihrem gesamten Ausmass erkennbar werden. Für die CVP ist klar, dass wir alle unser Land so schnell wie möglich und so langsam wie nötig wieder zur Normalität zurückführen wollen. Ebenso klar ist aber auch, dass das Ende des Lockdowns kein rein politischer Entscheid ist, sondern vor allem auch von der Wissenschaft und der Einschätzung der Expertinnen und Experten abhängt. Der Bundesrat muss dabei weiterhin abwägen zwischen dem gesundheitspolitisch Nötigen sowie dem gesellschaftlich und wirtschaftlich Tragbaren.

Mittel- und langfristig die richtigen Weichen stellen

Die Corona-Krise wird die Welt und die Schweiz nachhaltig verändern. «Der Ausstieg aus den Massnahmen bedeutet daher zugleich den Einstieg in die grösste wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung für unser Land der letzten Jahrzehnte», gibt CVP-Präsident Gerhard Pfister zu bedenken. Die CVP hat deshalb Anfang April ihre ersten Anliegen und Ideen präsentiert, die auf eine Stärkung des Zusammenhalts, gesellschaftliche Solidarität und eine nachhaltige Wirtschaft abzielen. Sie sollen der Schweiz wieder ein festes Fundament geben, das durch die Covid-19-Pandemie erschüttert worden ist. Für die CVP ist klar, dass wir nur alle gemeinsam diese Krise bewältigen können und es für das langfristige Wohl des Landes wieder mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft braucht. Nach dem Ende des Lockdowns sind mittel- bis langfristig die richtigen Weichen zu stellen, aus Fehlern zu lernen, damit Gesellschaft, Wirtschaft und auch das Gesundheitssystem für künftige Krisen gewappnet sind. 

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