17.06.2019 Communiqués Gesundheit Gesundheitskosten, CVP-Initiative

Gesundheitskosten steigen unkontrolliert und gefährden Mittelstand - die Kostenbremse muss her!

Die Gesundheitskosten wachsen 2019 und 2020 mit 3 Prozent wieder deutlich stärker als in den vergangenen Jahren. Dies zeigen Prognosen des Krankenkassenverbands Santésuisse. Damit bestätigt sich, wovor die CVP ständig warnt: Die Prämienlast wird sich auch in den kommenden Jahren erneut verschärfen und die Bevölkerung, insbesondere den Mittelstand, hart treffen. Für die CVP ist klar, dass die bisherigen Massnahmen ungenügend sind. Um den rapiden Kostenanstieg in Zukunft endlich in den Griff zu bekommen, ist die Kostenbremse-Initiative der CVP unbedingt notwendig und zwar so schnell wie möglich.

Die hohen Krankenkassenprämien sind schweizweit bereits die zweithäufigste Ursache für Schulden. Vor allem Personen mit kleinem und mittlerem Einkommen können die Prämienlast nicht mehr stemmen und landen immer öfter in der Schuldenfalle. Auch Prämienverbilligungen werden das Problem in Zukunft nicht mehr lösen können. 

Leere Versprechen seit 20 Jahren

Der anhaltende Kostenanstieg ist auf mangelnden Sparwillen bei Ärzten, Pharmaindustrie, Kantonen und Spitälern zurückzuführen. Gleichzeitig entziehen sich linke und rechte Parteien ihrer Verantwortung und sind nicht bereit, sich auf konkrete und bekannte Lösungen zu einigen. Pro Jahr werden auf dem Buckel von Prämienzahlenden 20 Prozent der Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung unnötig erbracht. Das sind über 6 Milliarden Franken, die im Portemonnaie der Bevölkerung jährlich fehlen. Die Kosten für das verantwortungslose Verhalten der Gesundheitsbranche und Politik zahlt die Bevölkerung mit immer höheren Prämien. 

CVP hat griffige Massnahmen gegen Kostentreiber 

Die grössten Kostentreiber sind hinlänglich bekannt: Die demographische Entwicklung, medizinisch-technischer Fortschritt, vor allem aber falsche Anreize bei Tarifen und Finanzierung, die zu unnötigen und teuren Behandlungen führen. Die CVP begrüsst die Vorschläge von Santésuisse betreffend die Senkung von Medikamentenpreisen, die Steuerung der Ärztezulassung sowie die bessere Koordination der Spitalplanung über die Kantonsgrenzen hinaus. 

Um die Gesundheitskosten langfristig und effektiv zu senken, braucht es jedoch dringend weitere Massnahmen. Die CVP hat den hohen Gesundheitskosten den Kampf angesagt und im Februar 2018 ihr Gesundheitsmanifest präsentiert. Das Ziel der Kostenbremse-Initiative der CVP ist es, den Bundesrat in die Verantwortung zu nehmen und dazu zu verpflichten, diese längst bekannten und überfälligen Massnahmen gemeinsam mit den verantwortlichen Akteuren des Gesundheitswesens umzusetzen. 

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