13.06.2019 Communiqués Die CVP Frauenrechte, Gleichstellung, Lohngleichheit, CVP

Frauen gehören ins Bundeshaus

Als Auftakt zum morgigen Frauenstreik fand heute in Bern der CVP-Anlass „Frauen gehören ins Bundeshaus“ statt. Gemeinsam mit Bundesrätin Viola Amherd und der ehemaligen Bundesrätin Doris Leuthard diskutierten die CVP-Frauen über die wichtige Rolle von Frauen in Politik und Gesellschaft.

Die CVP-Frauen spielen in Politik und Partei schon seit jeher eine wichtige Rolle, nicht nur wenn es um die Gleichstellung von Frau und Mann geht. Noch immer ist im Nationalrat aber nur jeder dritte Sitz und im Stöckli lediglich jeder siebte Sitz von einer Frau besetzt. Damit sich das ändert, engagiert sich auch die CVP. CVP-Bundesrätin Viola Amherd sagte dazu: „Der Anlass ist ein Zeichen für die Bedeutung von Frauen in der Politik. Die CVP erfüllt hier eine wichtige Vorbildrolle. Ich freue mich, dass rund 40% der CVP-Kandidierenden für die eidgenössischen Wahlen Frauen sind.“

Wichtige Geschäfte im Parlament

Es ist heute selbstverständlich, dass Frauen wählen und abstimmen. Genauso selbstverständlich sollte es endlich sein, dass Frauen für gleichwertige Arbeit gleich viel verdienen wie Männer, dass die Ungleichbehandlung von Frauen in den Sozialversicherungen beseitigt, die Stellung der Frau auf dem Arbeitsmarkt verbessert wird und dass die wertvolle Freiwilligenarbeit von Frauen, die sich monetär kaum beziffern lässt, mehr Anerkennung erhält.

Die CVP setzt sich im Parlament für Geschäfte ein, die zentral sind für die Gleichstellung von Frau und Mann. Die CVP fordert:

  • Lohngleichheit und die Förderung von flexiblen Arbeitsmodellen: Lohngleichheit von Frau und Mann ist in der Schweiz immer noch keine Selbstverständlichkeit. Es gilt Bedürfnisse nach mehr Flexibilität am Arbeitsplatz zu berücksichtigen. Jobsharing, Teilzeitarbeit und Homeoffice müssen gefördert werden. Bund und Kantone müssen mit gutem Beispiel vorangehen und auch die Privatwirtschaft muss ihre Verantwortung wahrnehmen.
  • Besserer Schutz vor Gewalt: Schutz vor Gewalt und Missbrauch insbesondere gegenüber Frauen und Mädchen muss verbessert werden.
  • Einführung eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs: Der Vater spielt eine gleich wichtige Rolle in der Entwicklung des Kindes wie die Mutter. Während der Mutterschaftsurlaub gesetzlich geregelt ist, ist es der Vaterschaftsurlaub bis heute nicht. Dies muss sich ändern.
  • Steuerlicher Abzug von Drittbetreuungskosten: Betreuungskosten sind ein zentraler Faktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In Zukunft sollen Familien effektive Betreuungskosten von bis zu 25‘000.- Franken von der direkten Bundessteuer abziehen können. Das ist im Vergleich zu heute mehr als doppelt so viel. Die CVP hat ebenfalls gefordert, dass der allgemeine Steuerabzug bei der direkten Bundessteuer für Kinder und Jugendliche in Ausbildung auf 10'000.- Franken erhöht wird. Nur so kann garantiert werden, dass alle Familien entlastet werden.

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