24.09.2018 / Communiqués / Wirtschaft / Gleichstellung, Lohngleichheit

Lohngleichheit sollte selbstverständlich sein

Heute hat der Nationalrat die Änderung des Gleichstellungsgesetzes angenommen. Die CVP unterstützte den Vorschlag des Ständerates und der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-NR), wonach Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten alle vier Jahre eine Lohngleichheitsanalyse durchführen müssen. Für die CVP ist Lohngleichheit ein gesellschaftspolitisches Muss und sollte selbstverständlich sein. Die CVP appelliert an die Verantwortung der Wirtschaft, um weitere staatliche Regulierungen zu verhindern.

Auch 22 Jahren nach Verabschiedung des Gleichstellungsgesetzes bestehen immer noch unerklärbare und inakzeptable Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen. Lohngleichheit ist unabdingbar für eine Gesellschaft, die in die Bildung aller investiert und verlangt, dass Frauen beruflich integriert sind. Die Änderung des Gleichstellungsgesetzes ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer effektiven Gleichstellung von Mann und Frau. Die CVP unterstützte den Vorschlag des Ständerates und der WBK-NR, wonach Unternehmen die mehr als 100 Mitarbeitende beschäftigen, alle vier Jahre eine Lohngleichheitsanalyse durchführen müssen. 

Wirtschaft muss ihre Verantwortung wahrnehmen

Die CVP appelliert primär an die Wirtschaft. Diese muss im Bereich der Lohngleichheit jetzt endlich ihre Verantwortung wahrnehmen. Mit raschen und wesentlichen Fortschritten in diesem Bereich werden weitere staatliche Regulierungen verhindert. 

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