14.09.2018 / Communiqués / Gesundheit / Gesundheitskosten, Kostenbremse

Kostenbremse jetzt

Der Bundesrat hat heute sein erstes Massnahmenpaket gegen das ungebremste Kostenwachstum im Gesundheitswesen in die Vernehmlassung geschickt. Diese Massnahmen sind jedoch nichts Neues. Es ist kaum denkbar, dass es nach jahrelangem Stillstand nun tatsächlich vorwärts geht. Für die CVP ist klar: Eine Kostenbremse im Gesundheitswesen ist nötiger denn je.

Die Kosten und Prämien im Gesundheitswesen steigen von Jahr zu Jahr. Dies wird für die Bevölkerung zu einer immer grösseren finanziellen Last. Gleichzeitig könnten gemäss mehreren Studien etwa sechs Milliarden Franken ohne Qualitätsverlust eingespart werden. Trotzdem wurde bisher gegen das ungebremste Kostenwachstum nichts unternommen, denn: Mit reinen Ankündigungen sparen wir keinen Rappen!

Auf Worte müssen nun Taten folgen 

Weiterhin deutet alles darauf hin, dass mit einer spürbaren Kostensenkung in absehbarer Zeit nicht zu rechnen ist. Ankündigungen gab es bereits viele, auf eine tatsächliche Umsetzung wartet die Bevölkerung bis heute vergebens. Die CVP hat bereits mehrmals Massnahmen vorgeschlagen, welche die Kosten effektiv senken würden und auf deren Umsetzung gepocht. Im Februar 2018 hat die CVP ihr Gesundheitsmanifest mit den dringend notwendigen Massnahmen präsentiert, die endlich umgesetzt werden müssen.

Für die CVP ist klar, dass die Kosten nur mittels einer Kostenbremse effektiv gesenkt werden können. Die Bevölkerung muss nun endlich spürbar entlastet werden. Die CVP wird deshalb an ihrer Delegiertenversammlung vom 20. Oktober 2018 in Luzern ihre Volksinitiative «Für tiefere Prämien – Kostenbremse im Gesundheitswesen» lancieren.

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