29.06.2018 / Artikel / Die CVP / Gesundheitskosten, CVP-Initiative, in puncto

In puncto… Rufe in den Wald

Ein deutsches Sprichwort lautet: «So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus». Als ich verschiedene Umfragen zu den Sorgethemen der Schweizer Bevölkerung und zur CVP Initiative las, kam mir diese Redewendung wieder in den Sinn.

Sind die ständig steigenden Kosten im Gesundheitswesen ein Problem, und als wie gross wird dieses Problem von den Schweizerinnen und Schweizern eingeschätzt? Eine Umfrage, in Auftrag gegeben und bezahlt von Interpharma, kommt zum für diesen Verband erfreulichen, aber für Aussenstehende wenig überraschenden Ergebnis, dass dies für das Schweizer Volk kein vordringliches Problem sei, und dass die Initiative der CVP für eine Kostenbremse im Gesundheitswesen keine Unterstützung der Bevölkerung erhalte, nicht einmal von der eigenen Parteibasis. Kein Wunder: man rief in den Wald nach dem Wunsch zu Rationierungsmassnahmen. Wollte, dass es bezahlt so heraus schalle. Und verschwieg, dass CHF 6Mia. Sparpotenzial ohne Qualitätseinbusse besteht.

Andere Umfragen geben der CVP Initiative eine Unterstützung von 70% der Bevölkerung, noch deutlicher bei der eigenen Basis. Und kommen zum Schluss, dass die Kostenentwicklung im Gesundheitsprämien und die Prämienbelastung für viele Schweizerinnen und Schweizer das grösste Problem darstellen.

Worin sich die Umfragen, die gekauften wie die unbestellten, einig sind: dass die von der CVP lancierten Fragen und Themen mindestens so relevant sind, dass man an ihnen nicht vorbei kommt. Wir bleiben dran. Denn die einzigen Antworten, die in unserer Demokratie zählen, sind die des Volks bei Abstimmungen. Und die einzige bürgerliche Partei, die Vorschläge für eine Reformation des Gesundheitswesens macht, ist die CVP. Wir haben Lösungen zu den Themen, die die Menschen beschäftigen. Andere Parteien schaffen mit ihren Vorschlägen erst die Probleme, die sie dann bewirtschaften können.