14.06.2018 Artikel Die CVP CVP

Für Freiheit und Solidarität

Am letzten Montag, 11. Juni 2018, erlebte ich im Bundeshaus einen unvergesslichen Tag. Begleitet von Familie und Freunden durfte ich meine Arbeit als CVP-Nationalrat antreten. Ich empfinde es als grosse Ehre, von nun an die Zukunft unseres Landes mitgestalten zu dürfen.

Politisiert wurde ich als junger Mensch. In der CVP fand ich Menschen und ein Menschenbild, das mir zusagt. Mein Vision ist, dass jeder Mensch ein eigenständiges Leben führen kann. Ja, die Freiheit jedes Einzelnen ist mir wichtig. Mir ist klar, nicht alle Menschen sind gleich stark. Ich bekenne mich klar zur Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft. Freiheitlich und solidarisch, bürgerlich mit sozialer Verantwortung – diese Grundhaltung der CVP ist auch meine.

Ich bringe 20 Jahre Erfahrung aus Legislative und Exekutive mit. Meine Dossier-Schwerpunkte liegen in der Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialpolitik. Ich setze mich ein für eine liberale Wirtschaft und für Innovation, für ein zeitgemässes Bildungswesen und für ein tragfähiges soziales Netz.

Zudem bin ich ein überzeugter Föderalist. Als Stadtpräsident von Wädenswil weiss ich: vor Ort findet man die Lösung oft einfacher als im Bundeshaus für das ganze Land. Und ich stehe ein für den Standort Zürich. Elf Jahre wirkte ich im Zürcher Kantonsrat, davon zehn Jahre als Präsident der CVP-Fraktion. Zürich ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor. Wir sollten ihm Sorge tragen.

Ich nutze die Gelegenheit, meiner scheidenden Zürcher CVP-Kollegin Barbara Schmid-Federer herzlich für Ihren Einsatz zu danken im Dienste der CVP und der Schweiz. Sie hat sich in den 11 Jahren als Nationalrätin konsequent eingesetzt für die Schwächsten unserer Gesellschaft und sich damit über unsere Partei hinaus einen Namen gemacht. Sie setzte sich ein für Kinderflüchtlinge, den Elternurlaub oder die Sanierung der Altersvorsorge. Zuletzt war sie Mitglied der angesehenen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit.

Nach meiner ersten Woche in Bern, in der ich auch bis Mitternacht der Open-End-Debatte zur Selbstbestimmungsinitiative beiwohnte, fühle ich mich in der CVP-Fraktion und im Bundeshaus schon sehr wohl. Die Debatten sind interessant, lediglich etwas stark strukturiert. Die Atmosphäre in der CVP freundschaftlich und offen. Mir ist es wichtig, über die Parteigrenzen hinweg das Kollegiale zu pflegen. Aus meiner bisherigen Tätigkeit im Kantonsrat weiss ich: Gemütliche Stunden stärken den Zusammenhalt in der Fraktion und können dazu beitragen, im Parlament die Links-Rechts-Blockade aufzuweichen.