31.05.2018 / Artikel / Sozialwerke / Geldspielgesetz

Ja zum Geldspielgesetz

Mit dem Geldspielgesetz werden wichtige Beiträge an die AHV, für den Sport und die Kultur gesichert und wirkungsvolle Massnahmen zur Bekämpfung des illegalen Geldspiels ergriffen. Die Vorlage verdient deshalb ein klares Ja.

In unserem Land werden in Spielbanken, mit Lotterien und mit Sportwetten jährlich mehrere Milliarden Franken umgesetzt. Weil aber mit Geldspielen auch Gefahren wie Spielsucht, Verschuldung, Betrug und Geldwäscherei verbunden sind, ist es wichtig, dass klare Schranken gesetzt werden. Es braucht Auflagen und Vorschriften. Spielbanken und Lotteriegesellschaften müssen dafür sorgen, dass Spielsüchtige nicht weiterspielen können und sie müssen Abgaben für die Allgemeinheit entrichten.

Diese Gelder, es sind gegen eine Milliarde Franken pro Jahr, werden zur Finanzierung der AHV/IV und über die Lotteriefonds der Kantone für gemeinnützige Zwecke eingesetzt. Vor allem die Bereiche Sport, Kultur und Soziales profitieren enorm.

Der vorgesehene Schutz vor illegalen Webseiten ist richtig, damit wird der Schutz der Bevölkerung gewährt. Und es wird sichergestellt, dass die Erträge aus dem Geldspiel gemäss Verfassungsauftrag der Gemeinnützigkeit und damit uns allen zugute kommt.

Es ist sinnlos, die Schweizer Lotteriegesellschaften und Spielbanken zur Einhaltung von strengen Vorschriften zu verpflichten, wenn gleichzeitig im Internet ein riesiges Angebot unkontrollierter Geldspiele zugänglich ist. So fliessen 250 Millionen Franken pro Jahr ins Ausland und fehlen hier bei uns. Bereits haben 16 europäische Länder einen solchen Zugangsschutz.

Mit dem Geldspielgesetz werden wichtige Beiträge an die AHV, für den Sport und die Kultur gesichert und wirkungsvolle Massnahmen zur Bekämpfung des illegalen Geldspiels ergriffen. Die Vorlage verdient deshalb ein klares Ja.