09.05.2018 / Communiqués / Wirtschaft / Hochpreisinsel

Der Kampf gegen die Hochpreisinsel geht weiter

Der Bundesrat hat heute beschlossen, der Fair-Preis-Initiative einen indirekten Ge-genvorschlag gegenüberzustellen. Die CVP erachtet es als sachlich richtig, die Mög-lichkeit eines indirekten Gegenvorschlags zu prüfen um damit den Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz voranzutreiben.

Im Vergleich zu den umliegenden Ländern bezahlen Schweizer Konsumenten heute teils unverhältnismässig hohe Preise. Mit einem ungerechtfertigten «Schweiz-Aufschlag» auf die Preise schöpfen ausländische Lieferanten die Kaufkraft in der Schweiz ab. Dies führt dazu, dass die sowieso schon hohen Produktionspreise in der Schweiz noch zusätzlich verteuert werden. Die CVP kämpft bereits seit Jahren für ein Ende der Diskriminierung von Schweizer Konsumenten. Einzelne Erfolge, zum Beispiel bei den Zeitschriftenpreisen, bei der Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips und bei der Zulassung von Parallelimporten, konnten im Parlament bereits errungen werden.

Die CVP findet es richtig, dass der Bundesrat einen indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative "Stop der Hochpreisinsel - für faire Preise (Fair-Preis-Initiative)" prüft und damit die Diskriminierung von Schweizer Konsumenten anerkannt und aktiv bekämpfen will.

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