16.06.2017 / Communiqués / Wirtschaft / Hotellerie, Tourismus

Parlament stärkt Schweizer Tourismusbranche

Das Parlament hat heute entschieden, den Sondersatz der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen um weitere zehn Jahre zu verlängern. Auch wenn das ursprüngliche Ziel der parlamentarischen Initiative von Nationalrat Dominique de Buman, einer unbefristeten Verankerung des Sondersatzes, nicht erreicht wird, erhält die Hotellerie doch die notwendige Planungssicherheit, die sie benötigt. Die ganze Schweizer Tourismusbranche wird profitieren.

Die Tourismusbranche und speziell die Hotellerie stehen unter grossem internationalen Druck. Der starke Franken hat die Lage seit anfangs 2015 zusätzlich verschärft. Damit die Investitionen in dieser für die Schweiz so wichtigen Branche nicht ausbleiben, muss Rechts- und Planungssicherheit geschaffen werden. Der reduzierte Mehrwertsteuer-Satz für Beherbergungsleistungen besteht seit 1996 und wurde seither bereits fünf Mal verlängert. Die erneute Verlängerung des Sondersatzes um zehn Jahre gibt der Branche weiterhin die nötige Sicherheit, um langfristige Investitionen zu tätigen, welche der strukturelle Wandel verlangt. Die Beherbergungsbranche ist der wichtigste Wertschöpfungsmotor der Tourismusindustrie. Mit dem heutigen Entscheid sichert das Parlament gerade auch in Rand- und Bergregionen wichtige Arbeitsplätze und stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz.

Dringend benötigte Rechtssicherheit für die Hotellerie

Die von einer parlamentarischen Initiative von CVP-Nationalrat Dominique de Buman (FR) ausgehende Änderung des Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG), ist eine Bestätigung des bisherigen Systems. Der Sondersatz ist international anerkannt; unsere Nachbarländer kennen dasselbe System. Ausserdem hat der Sondersatz den Charakter einer Exportförderung, da ein Grossteil der Übernachtungen von Ausländern gebucht wird.

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