07.06.2017 / Communiqués / Umwelt und Energie / Klimawandel, Klimaziele, Klimapolitik

Klimawandel international bekämpfen

Heute hat sich nach dem Nationalrat auch der Ständerat für das Klimaübereinkommen von Paris ausgesprochen. Damit bekräftigt die Schweiz ihre Position als engagiertes Mitglied im Kampf gegen die Erderwärmung. Der Klimawandel kennt keine Landesgrenzen. Deshalb ist die CVP überzeugt, dass eine international koordinierte Klimapolitik der einzig richtige Weg ist.

Übereinkommen von Paris

Das Klimaübereinkommen von Paris hat zum Ziel, den durchschnittlichen, weltweiten Temperaturanstieg gegenüber der vorindustriellen Zeit auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Es sollen weiterhin alle notwendigen Schritte unternommen werden, damit die Erwärmung 1,5 Grad Celsius nicht übersteigt. Das Abkommen ist ein wichtiger Schritt, die Klimaveränderung auf internationaler Ebene anzugehen.

Ausstieg der USA

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat letzte Woche medienwirksam kommuniziert, das Klimaübereinkommen von Paris zu kündigen. Dieser Entscheid wurde von der geschlossenen internationalen Weltpolitik scharf kritisiert. Das zeigt eindrücklich, dass das Problem des Klimawandels keine Landesgrenzen kennt und nur international gelöst werden kann. Die CVP wird sich weiterhin dafür stark machen, dass die Schweiz sich auch multilateral für den Klimaschutz einsetzt.

Ambitioniertes Ziel der Schweiz

Das Parlament hat den Bundesrat ermächtigt, das Abkommen mit dem von ihm angekündigten Ziel zu ratifizieren. Die CVP unterstützt das ambitionierte Ziel, die CO2-Emissionenen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Die genauen Massnahmen, um dieses Ziel konkret umzusetzen, werden im Rahmen des neuen CO2-Gesetzes diskutiert werden.

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