04.05.2017 / Communiqués / Wirtschaft / Tourismus, Hotellerie, Mehrwertsteuer

Wichtiger Entscheid für die Schweizer Tourismusbranche

Der Nationalrat hat heute beschlossen, den Sondersatz der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen unbefristet im Gesetz zu verankern. Dank der parlamentarischen Initiative von Nationalrat Dominique de Buman erhält die Hotellerie damit die notwendige Planungssicherheit, die sie benötigt. Von diesem Entscheid wird die ganze Schweizer Tourismusbranche profitieren.

Die Tourismusbranche und speziell die Hotellerie stehen unter grossem internationalen Druck. Der starke Franken hat die Lage seit anfangs 2015 noch verschärft. Damit die Investitionen in dieser für die Schweiz so wichtigen Branche nicht ausbleiben, muss Rechts- und Planungssicherheit geschaffen werden. Der reduzierte Mehrwertsteuer-Satz für Beherbergungsleistungen besteht seit 1996 und wurde seither bereits fünf Mal verlängert. Die nun unbefristete Verlängerung des Sondersatzes gibt der Branche die nötige Sicherheit, um langfristige Investitionen zu tätigen, welcher der strukturelle Wandel verlangt. Die Beherbergungsbranche ist der wichtigste Wertschöpfungsmotor der Tourismusindustrie. Dieser Entscheid sichert somit gerade auch in Rand- und Bergregionen wichtige Arbeitsplätze und stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz.

Dringend benötigte Rechtssicherheit für die Hotellerie

Die von einer parlamentarischen Initiative von CVP-Nationalrat Dominique de Buman (FR) ausgehende Änderung des Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG), ist eine Bestätigung des bisherigen Systems und gibt der Hotellerie jene Rechtssicherheit, die sie so dringend benötigt. Der Sondersatz ist international anerkannt; unsere Nachbarländer kennen dasselbe System. Ausserdem hat der Sondersatz den Charakter einer Exportförderung, da ein Grossteil der Übernachtungen von Ausländern gebucht wird.

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