24.04.2017 Artikel Klima & Umwelt Energiestrategie 2050, Energiestrategie, Atomausstieg, Kernkraftwerke, alternative Energien

Positiv für den Werkplatz Schweiz

Als das Parlament nach dem Nuklearunfall in Fukushima beschloss, aus der Kernenergie auszusteigen, haben die damaligen Gegner horrende Strompreise, Blackouts und eine noch grössere Energieabhängigkeit der Schweiz vom Ausland in Aussicht gestellt. Tatsächlich sind die Strompreise gefallen und Stromausfälle stellten sich nicht ein. Deshalb sind die Gegner von gestern auch nicht die besten Berater von heute.

Mit der Energiestrategie 2050 weist die Politik den Weg, wie der Ausstieg aus der Atomenergie erfolgreich gestaltet werden kann. Die Kernkraftwerke, die in den kommenden Jahren vom Netz müssen, weil sie schlecht rentieren oder nicht mehr sicher betrieben werden können, führen zu einer Reduktion der Stromerzeugung. Diese wird aufgefangen mit der Produktion von erneuerbarer Energie und Energieeffizienz. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Schweiz die kommenden Jahrzehnte auf eine saubere und finanzierbare Energieversorgung zählen kann. Gleichzeitig wird die Auslandabhängigkeit reduziert. Ein JA zur Energiestrategie bedeutet zudem, dass die damit verbunden Innovationen und Energieproduktion sich in jeder Beziehung auch positiv auf den Werkplatz Schweiz auswirken.