05.04.2017 / Communiqués / Umwelt und Energie / Energiestrategie, Energiestrategie 2050

Die widerlegten «Alternativen Fakten» der Energiewendegegner

Die Schweizer Wirtschaft braucht eine zuverlässige Versorgung mit Energie. Mit der Energiestrategie ergänzt die Politik die Aktivitäten der Wirtschaft und bietet verlässliche Rahmenbedingungen für die Schweizer Energie-Zukunft. Die Gegner der Strategie treten morgen vor die Medien und werden dabei ihre «Alternativen Fakten» zur Schweizer Energiepolitik präsentieren, welche widersprüchlich und bereits mehrfach widerlegt sind.

Alternativer Fakt: Die Energiestrategie führt zu mehr Energieimporten.

Faktencheck

Fakt: Mit der Energiestrategie wird die Schweizer Wasserkraft gestärkt und es wird in die inländische erneuerbare Energie investiert. Das macht die Schweiz langfristig unabhängiger vom Ausland und stärkt unsere eigenen Energieunternehmen. Unsere Speicherseen sind die Batterien der Zukunft: für die Schweiz und angrenzende Energiemärkte. Ohne Energiestrategie wird die Wasserkraft im Stich gelassen und wir werden die auslaufenden AKW nicht mit inländischer Produktion ersetzen können. Die Energiestrategie stärkt zudem das Gebäudeprogramm der Kantone und fördert die Energieeffizienz. Dadurch wird weniger Heizöl und Benzin verbraucht und weniger Strom verschwendet. Die Gegner warnen also vor mehr Energieimporten sind aber selbst gegen die Produktion einheimischer Energien und gegen die Steigerung der Energieeffizienz. In Tat und Wahrheit ist es genau umgekehrt: Die Ablehnung der Energiestrategie würde zu mehr Importen führen. Die Energiestrategie schafft Investitionssicherheit, macht uns unabhängiger und ermöglicht eine Senkung der Energieimporte.

 

Alternativer Fakt: Die Energiestrategie verschlechtert die Versorgungssicherheit.

Faktencheck

Fakt: Heute hängt die Schweizer Energieversorgung zu 75 Prozent vom Ausland ab. Wir senden jährlich im Durchschnitt 10 Milliarden Franken unter anderem in den arabischen Raum und nach Russland für Öl, Gas und Uran. Dadurch sind wir bei der Energieversorgung stark von politisch instabilen Ländern abhängig. Preise können wir dabei nicht beeinflussen und eine Versorgungsgarantie gibt es nicht. Zudem sind auch die Schweizer AKW regelmässig vom Netz und damit unstabile Energielieferanten. Mit der Energiestrategie wird ein Grossteil dieser Energie eingespart, es wird mehr einheimische Energie (z. B. aus Holz) genutzt und die Versorgungssicherheit nachhaltig gestärkt. Die Gegner aber bringen keinen eigenen Vorschlag für die Sicherung der Energieversorgung für die Schweizer Bevölkerung und Wirtschaft!

 

Alternativer Fakt: Die Energiestrategie bringt endlose Subventionen.

Faktencheck

Fakt: Die Energiestrategie befristet die Subventionen für erneuerbare Energien (KEV bis 2022 und Investitionsbeiträge bis 2031). Diese so genannte Sunset-Klausel ist bei einem Ja zur Energiestrategie vom Volk beschlossen und gesetzlich verankert. Ein Nein hingegen würde den Status Quo weiterführen und somit unbefristete Subventionen bedeuten. Die Gegner kritisieren also die Subventionen kämpfen aber gleichzeitig gegen deren Befristung!

 

Alternativer Fakt: Die Energiestrategie ist gegen die Interessen von Landwirtschaft und Gewerbe.

Faktencheck

Fakt: Die Energiestrategie ist eine Chance für die Landwirtschaft und das Gewerbe. Deshalb stehen der Schweizerische Bauernverband, der Gewerbeverband oder auch der Wasserwirtschaftsverband überzeugt hinter der Energiestrategie. Denn nur dank der Energiestrategie wird das Geld in der Schweiz investiert, statt ins Ausland gesandt.

Die Energiestrategie ist die richtige Antwort auf die heutigen energiepolitischen Herausforderungen. Das Komitee „Ja zur Energiestrategie“ wird ihre Argumente am 21. April 2017 vor den Medien präsentieren.

 

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