08.11.2016 Communiqués Sozialwerke Altersvorsorge 2020, AHV

Kommission hält an CVP-Konzept bei Altersvorsorge fest

Die Beschlüsse der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates stützen das Konzept der CVP bei der Altersvorsorge-Reform: Keine automatische Erhöhung des Rentenalters, Beibehaltung der Rentenerhöhung von 70 Franken und Erhöhung des Ehepaarplafonds.

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) kommunizierte heute ihre Entscheide bei der Reform der Altersvorsorge 2020. Die Kommission hält dabei klar an der massgeblich von CVP-Ständeräten ausgestalteten Reform fest. Dies bestätigt die wichtige Arbeit unserer Partei bei der Sicherung der Renten für die zukünftigen Generationen in unserem Land.

Kein Rentenalter 67

Die CVP sprach sich in der aktuellen Altersvorsorge-Reform von Anfang an sehr klar gegen einen Interventionsmechanismus mit einer Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre aus. Die SGK-S stützt diesen Entscheid einstimmig und beantragt, auf den vom Nationalrat beschlossenen Interventionsmechanismus zum heutigen Zeitpunkt zu verzichten. Dieser würde beim Volk zurzeit auch nicht akzeptiert und den Erfolg der Altersvorsorge-Reform an der Urne stark gefährden. 

Renteneinbussen kompensieren

Die Reduktion des Umwandlungssatzes bringt eine Renteneinbusse von 12 Prozent mit sich. Diese Einbusse soll nach dem Modell des Ständerates und der CVP durch die Erhöhung der AHV-Rente um 70 Franken und des Ehepaarplafonds von 150 auf 155 Prozent teilkompensiert werden. Dieses Modell bringt bezogen auf die eingesetzten Mittel die beste Breitenwirkung. Es wirkt sofort und berücksichtigt insbesondere die tieferen Einkommen und die Ehepaare. Mit der Anhebung des Plafonds auf 155 Prozent wird auch ein erster wichtiger Schritt hin zur Beseitigung der Heiratsstrafe bei der AHV gemacht, wofür sich die CVP seit Jahren aktiv einsetzt.

Finanzierung der AHV sichern

Auch unsere Forderung nach einer moderaten und abgestuften Erhöhung der Mehrwertsteuer um ein Prozent zur Finanzierung der AHV wurde von der Kommission gestützt. Nur so kann eine mehrheitsfähige Lösung zwischen der vom Bundesrat vorgesehen Erhöhung um 1,5 Prozent und jener vom Nationalrat von 0,6 Prozent gefunden werden. 

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