08.09.2016 Communiqués Sozialwerke AHVplus

5,5 Milliarden Franken jährlich: AHVplus ist sauteuer!

Die AHVplus-Initiative der Gewerkschaften, über welche das Schweizer Stimmvolk am 25. September abstimmt, verunmöglicht nicht nur die Reform der Altersvorsorge, sondern ist auch noch sauteuer. Das Geld der Schweizer Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist mit dieser Verteilung von Rentengeld im Giesskannenprinzip schlecht investiert.

Pauschale Rentenerhöhung kostet Milliarden

Die AHV hat 2014 bereits mehr ausgegeben, als eingenommen. Bereits 2030 fehlen jährlich 7,5 Milliarden Franken in der Altersvorsorge. Die AHVplus-Initiative fordert nun eine Rentenerhöhung von 10 % auf alle Renten. Diese pauschale Rentenerhöhung würde das Loch nochmals um 5,5 Milliarden Franken grösser machen. Das ist untragbar und verunmöglicht auch die Reform der Altersvorsorge 2020.

Schlecht investiertes Geld

Jeder Vorsorgefranken wurde von Arbeitnehmern und Arbeitgebern erarbeitet oder fliesst aus den Steuern ein. Dieses Geld wird mit der AHVplus-Initiative schlecht investiert, denn es wird im Giesskannenprinzip verteilt. Egal, ob die einzelnen Rentnerinnen und Rentner eine Erhöhung nötig haben oder nicht, sollen sie mehr Geld erhalten. Da es eine prozentuale Erhöhung ist, profitieren die hohen Einkommen gar mehr als die tiefen. Das ist verantwortungslos und schwächt den Solidaritätsgedanken der AHV.

Es profitieren die Falschen

Die AHV ist das grösste solidarische Sozialwerk der Schweiz. Denn die Initiative kann absurde Folgen für tiefe Einkommen haben. Wer heute Ergänzungsleistungen erhält, weil er von den Renteneinkommen aus AHV und beruflicher Vorsorge sowie seinem Vermögen nicht leben kann, verliert mit der Initiative. Denn steigt die AHV, werden die Ergänzungsleistungen gekürzt. Sie sind dann auch oft verpflichtet, Billag zu bezahlen und verlieren die Prämienverbilligungen. Zudem ist die Rente im Gegensatz zur Ergänzungsleistung steuerpflichtig. Die Rentner, welche die Rentenerhöhung durchwegs gebrauchen könnten, hätten zum Schluss also nicht mehr im Portemonnaie als zuvor.

Sagen Sie Nein zu einer sauteuren Initiative und schlecht investiertem Vorsorge- und Steuergeld. NEIN zur AHVplus-Initiative am 25. September 2016.

www.ahv-initiative-nein.ch

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