20.08.2016 Communiqués Sozialwerke AHVplus, Migration, Altersvorsorge, Masseneinwanderungsinitiative, Arbeitsplätze, Wirtschaft

CVP stellt am Sommerparteitag die Weichen für die Zukunft

Über 500 Personen besuchten den Sommerparteitag der CVP Schweiz in Appenzell Innerrhoden (AI). Der Anlass stand unter dem Motto „Die Zukunft beginnt jetzt!“. Gemeinsam mit den anwesenden CVP-lerinnen und CVP-lern wurde mit dem Projekt CVP2025 der Kurs und die Strategie für die kommenden Jahre lanciert. Ebenfalls fasste die CVP die Parole zur Volksinitiative „AHVplus“.

Die Schweiz braucht die CVP als eine Partei des Ausgleichs, eine Partei der Lösungen und als die Partei der Generationen. Die CVP will etwas bewegen und auch in der Schweiz von 2025 ihren Fussabdruck hinterlassen. Dafür braucht es eine starke CVP. Am Sommerparteitag der CVP Schweiz im Kanton Appenzell Innerrhoden (AI) wurde das Projekt CVP2025 zusammen mit rund 500 CVP-lerinnen und CVP-lern lanciert. Mit diesem Prozess legt die Partei organisatorisch und inhaltlich die Basis für eine erfolgreiche Politik der CVP in den nächsten Jahren.

"Wir dürfen nicht in der Vergangenheit schwelgen und die Zukunft der CVP erhoffen, wir müssen sie erarbeiten“, sagte dann auch Daniel Fässler, Nationalrat und Landammann des Kantons Appenzell Innerhoden, in seiner Eröffnungsrede. Die Anwesenden wurden dazu eingeladen die Arbeit und die Politik der CVP zu bewerten und aufzuzeigen, wo sich die CVP für die Zukunft verändern muss, um erfolgreich zu bleiben. Dank den aktiven CVP-lerinnen und CVP-lern entstand eine inspirierende und spannende Diskussion über die Zukunft der Partei.

Werte, Altersreform, Masseneinwanderungsinitiative

Gerhard Pfister sprach an seinem ersten offiziellen Parteitag als Präsident der CVP Schweiz unter anderem über die von der Partei lancierte Wertedebatte, die Wichtigkeit der Altersreform 2020, die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative und die Rolle der Schweiz in Europa. „Unsere Vorschläge zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative sind die einzigen, die den Wirtschaftsplatz Schweiz wettbewerbsfähig behalten und Arbeitsplätze sichern“, sagte Gerhard Pfister in Appenzell. Europa stecke in einer Krise unbekannten Endes. „Es muss wieder christdemokratisch werden, um nicht zu scheitern“, ist der Zuger Nationalrat überzeugt. Die CVP sei die Partei, die politische Heimat biete und die Fragen der Identität besser beantworte als andere. Passend zum Thema Zukunft zeigte die JCVP Schweiz am Parteitag unter Präsident Tino Schneider anhand vier konkreter Beispiele auf, welchen Einfluss die Digitalisierung in den kommenden Jahren auf unser Leben haben wird. Für die CVP stellt die Digitalisierung zukünftig denn auch ein weiterer Schwerpunkt ihrer Politik dar.

Bundesrätin und Vorsteherin des UVEK Doris Leuthard war ebenfalls am Parteitag in Appenzell anwesend. Im Gespräch mit dem Bundeshauskorrespondenten Matthias Bärlocher von Radio 24 unterhielt Sie sich unter anderem über die Beziehungen der Schweiz zur EU, Migration, Altersvorsorge, Innovation und Digitalisierung. Auch die Zukunft der CVP wurde thematisiert.

Nein zur Volksinitiative „AHVplus“

Am Parteitag wurden Parolen gefasst. Die Delegierten sagten mit 293 Nein zu 7 Ja bei 4 Enthaltungen Nein zur Volksinitiative „AHVplus“. Der Parteivorstand der CVP beschloss bereits am Vortag mit

  • 35 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung ein JA zum Nachrichtendienstgesetz
  • 37 zu 1 Stimmen NEIN zur Initiative Grüne Wirtschaft.
  • 37 zu 0 Stimmen und 3 Enthaltungen NEIN zur Atomausstiegsinitiative

Der nächste Parteitag der CVP Schweiz findet am 29. Oktober 2016 im Kanton Schwyz statt.

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