23.04.2016 / Communiqués / Die CVP / Wahlen, Abstimmung

Gerhard Pfister ist neuer Präsident der CVP Schweiz

An der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz in Winterthur wurde der neue Präsident gewählt: Gerhard Pfister (ZG) wird Nachfolger von Christophe Darbellay (VS), der die Partei während zehn Jahren präsidierte. Rund 380 Delegierte fassten die Parolen zu den Abstimmungsvorlagen vom 5. Juni.

Der 53-jährige Zuger Nationalrat Gerhard Pfister ist der neue Präsident der CVP Schweiz. „Ich verspreche ihnen, dass ich alles tun werde, was der CVP den Erfolg bringt, mindestens einmal alles, was ethisch noch vertretbar ist“, sagte Pfister vor rund 380  Delegierten in Winterthur. Er dankte allen für das Vertrauen. Ich werde mich daran messen lassen, ob uns das gelingt. Nicht heute, nicht in einem Jahr, aber ein erstes Mal bei den Wahlen 2019.“

Weiter gehören dem neugewählten Präsidium an: Nationalrat Yannick Buttet (Vizepräsident), Nationalrätin Ida Glanzmann-Hunkeler (Vizepräsidentin), Grossrätin Marianne Binder-Keller, Ständerat Pirmin Bischof, Nationalrat Martin Candinas, Ständerat Filippo Lombardi (von Amtes wegen), Nationalrat Stefan Müller-Altermatt, Grossrat Tino Schneider, Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und Ständerätin Anne Seydoux-Christe.

Abschied nach zehn Jahren

Nach zehn Jahren als Präsident der CVP Schweiz hat alt Nationalrat Christophe Darbellay an der Delegiertenversammlung in Winterthur Abschied genommen. Er plauderte aus dem Nähkästchen und sorgte mit seinen Erinnerungen und entsprechenden Bildern für viele Lacher im Saal. Seinem Nachfolger sprach er sein Vertrauen aus: „Ich bin überzeugt, dass das neue Team um Gerhard Pfister den Job sehr gut machen wird.“ Die CVP sei die Partei für alle schwierigen Fragen der Zukunft und müsse weiterkämpfen für gute Kompromisse. Der Saal quittierte seine Rede und seinen langjährigen Einsatz für die CVP mit Standing Ovations. Bundesrätin Doris Leuthard würdige Christophe Darbellay und die beiden zurücktretenden Präsidiumsmitglieder, Nationalrat Dominique De Buman und Regierungsrätin Heidi Z’Graggen.

Ja zur Asylgesetzrevision

Die CVP setzt sich für schnelle aber faire Asylverfahren ein. Flüchtlinge mit anerkannten Asylgründen müssen in der Schweiz Schutz erhalten, alle andern sollen innert kürzester Zeit einen definitiven Entscheid erhalten und die Schweiz verlassen. Die Asylgesetzrevision hat zum Ziel die Verfahren zu beschleunigen, was im Interesse der Flüchtlinge und des Staates ist. Dank den Bundeszentren sowie einer sichergestellten Rechtsvertretung können kürzere Fristen umgesetzt und Verfahren damit beschleunigt werden. Die Delegierten stimmten mit 364 Ja- zu 7 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen zu.

Ja zum Fortpflanzungsmedizin-Gesetz

Nachdem die CVP bereits die im Juni 2015 vom Schweizer Volk deutlich angenommene Verfassungsänderung zur Fortpflanzungsmedizin unterstützt hat, haben nun die Delegierten auch die entsprechende Gesetzesvorlage mit 191 Ja bei 132 Nein-Stimmen, (bei 23 Enthaltungen) nach einer intensiven Diskussion zur Annahme empfohlen.

Drei Mal Nein zu schädlichen Volksinitiativen

Die CVP fasste an diesem Wochenende auch die Parolen zu den drei Volksinitiativen, die am 5. Juni zur Abstimmung kommen. So sagten die Delegierten klar Nein (28 Ja : 329 Nein : 8 Enthaltungen) zur so genannten Milchkuh-Initiative, die einem Raubzug auf unsere Bundeskasse gleich kommt. Bereits am Vortag hatte der Vorstand die Initiativen «Pro Service Public» und zum Bedingungslosen Grundeinkommen einstimmig zur Ablehnung empfohlen.

Bilder der Delegiertenversammlung

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