23.01.2009 Artikel Die CVP

Ein JA für die junge Generation!

Ein weiteres Mal dürfen wir über die Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union abstimmen. Zuerst hiess es, dass wir von Portugiesen überschwemmt werden, dann waren es die Polen und Tschechen, dieses Mal sollen wir Angst vor den Rumänen und Bulgaren haben.

Nüchtern betrachtet sind die Bilateralen und insbesondere die Personenfreizügigkeit eine Erfolgsgeschichte. Die Befürchtungen, dass es zu einer Masseneinwanderung kommt, haben sich nicht bewahrheitet. Vielmehr war die Personenfreizügigkeit ein Gewinn. Mit Hilfe der Personenfreizügigkeit wurde der vergangene Aufschwung überhaupt erst in dem Ausmass möglich und in der Schweiz in den letzten drei Jahren mehr als 200"000 Arbeitsplätze geschaffen.  

Unser Land benötigt, unter anderem aufgrund der demographischen Entwicklung (mehr ältere, weniger junge Menschen), gut ausgebildete Fachkräfte aus aller Welt. Wer in die Schweiz kommen will, muss nachweisen, dass er einen gültigen Arbeitsvertrag hat, selbständigerwerbend ist oder sein Leben sonst selber finanzieren kann. Zudem wurden lange Übergangsfristen ausgehandelt, um allfälligen unerwünschten Entwicklungen, gerade in wirtschaftlich schlechteren Zeiten, vorzubeugen. Am 8. November 2009 geht es um die Zukunft der Schweiz: Die Schweiz braucht diese Bilateralen Verträge. Die Schweiz muss gegenüber ihrem mit grossem Abstand wichtigsten Wirtschaftspartner, der Europäischen Union, verlässlich bleiben. Lassen sie sich nicht blenden, entscheiden sie zukunftsgerichtet, zum Wohle der jungen Generation. Die Abstimmung ist noch nicht gewonnen. Mehr denn je, jede Stimme zählt!