CVP Frauen

Es braucht mehr Frauen in der Politik

Gleichstellung geht uns alle an – setzen wir uns alle dafür ein

Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kampf für gleichen Lohn und berufliche Anerkennung, Einsatz für dieselben beruflichen Chancen – das kennen die Frauen. Dabei ist es ein Thema der gesamten Gesellschaft und somit auch der Politik.

Die CVP-Frauen spielen in Politik und Partei schon seit jeher eine wichtige Rolle, Förderung von Talenten unabhängig vom Geschlecht ist selbstverständlich.

Es ist heute selbstverständlich, dass Frauen wählen und abstimmen. Genauso selbstverständlich sollte es endlich sein, dass Frauen für gleichwertige Arbeit gleich viel verdienen wie Männer, dass die Ungleichbehandlung von Frauen in den Sozialversicherungen beseitigt, die Stellung der Frau auf dem Arbeitsmarkt verbessert wird und dass die wertvolle Freiwilligenarbeit von Frauen, die sich monetär kaum beziffern lässt, mehr Anerkennung erhält.

Die CVP setzt sich im Parlament für Geschäfte ein, die die Gleichstellung von Frau und Mann fördern. Die CVP fordert:

➡️ Lohngleichheit und die Förderung von flexiblen Arbeitsmodellen

➡️ Besserer Schutz vor Gewalt

➡️ Einführung eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs

➡️ Die Erhöhung des steuerlichen Abzugs von Drittbetreuungskosten

Gründung 1975

Die CVP-Frauen formierten sich am 17. Mai 1975 als Arbeitsgemeinschaft und wurden von der CVP Schweiz am 18. Dezember 1981 als Vereinigung anerkannt. Die erste Präsidentin war Marie-Therese Larcher-Schelbert. Sie wurde für ihre Verdienste zur Ehrenpräsidentin ernannt. Marie-Therese Larcher-Schelbert wurde 1986 von Ruth Grossenbacher-Schmid abgelöst. Von 1991 bis 2001 übte Brigitte Hauser-Süess das Amt der Präsidentin aus. Die Nachfolge übernahm Ida Glanzmann-Hunkeler. Seit 2009 führt die Zürcherin Babette Sigg Frank die CVP-Frauen Schweiz.

Einführung der Mindestvertretung beider Geschlechter

Auf Antrag der damaligen Präsidentin der CVP-Frauen, Ruth Grossenbacher, hat die CVP Schweiz an ihrer Delegiertenversammlung vom 9. November 1991 als erste bürgerliche Partei für ihre Parteigremien eine Mindestvertretung beider Geschlechter von einem Drittel eingeführt.

Hauptaufgaben

  • Stellungnahme zu aktuellen politischen Fragen und Problemen
  • Mitarbeit in Kommissionen und Arbeitsgruppen
  • Mitarbeit bei bzw. die Erarbeitung von Vernehmlassungen
  • Informations- und Erfahrungsaustausch
  • Schulung und Weiterbildung von politisch interessierten Frauen
  • Pflege eines guten Beziehungsnetzes unter den CVP-Frauen
  • Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen (Frauen)-Organisationen

Historische Meilensteine - Wichtige Rolle der CVP-Frauen

Josi Meier Zitat

 

CVP-Frauen haben immer wieder wichtige politische Ämter innerhalb der Partei sowie auf eidgenössischer und kantonaler Ebene eingenommen:

  • Nationalrätin Eva Segmüller war die erste Präsidentin der CVP Schweiz und gleichzeitig die erste Frau, die eine Bundesratspartei präsidierte.
  • Nationalrätin Elisabeth Blunschy war die erste Frau, die den Nationalrat präsidierte.
  • Ständerätin Josi Meier war die erste Frau, die den Ständerat präsidierte.
  • Roselyne Crausaz (Freiburg) war die erste Regierungsrätin in der Romandie.
  • Die Luzernerin Brigitte Mürner-Gilli war die erste Regierungsrätin in der Innerschweiz.
  • Die Regierungsrätin Ruth Metzler-Arnold wurde im März 1999 mit 35 Jahren zur Bundesrätin gewählt und war damit das jüngste Mitglied, das seit jeher im siebenköpfigen Bundesrat zur Führung unseres Landes erkoren wurde.
  • Nationalrätin Doris Leuthard wurde im Juni 2006 als Nachfolgerin von Joseph Deiss in den Bundesrat gewählt.
  • Die sechssprachige Bündnerin Corina Casanova wurde 2007 zur ersten CVP-Bundeskanzlerin gewählt.
  • Nationalrätin Viola Amherd wurde im Dezember 2018 als Nachfolgerin von Doris Leuthard in den Bundesrat gewählt.

 

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