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CVP
FAQ’s

Frequently Asked Questions

In den Frequently Asked Questions FAQ’s werden die häufigsten Fragen rund um die CVP beantwortet. Eine Erklärung allgemeiner Begriffe und generelle Informationen darüber, wie die Schweizer Politik funktioniert, finden sich auf der Website von JuniorParl.  

1.

Welches sind die Grundsätze der CVP-Politik?

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Die CVP steht für verantwortungsvolle Politik. Sie setzt nicht auf politische Provokation, sondern will Lösungen erarbeiten, die die Schweiz tatsächlich weiterbringen. Diese Art von Politik wird als "Konsenspolitik" bezeichnet.

Anstand und Respekt im täglichen Leben, wie auch in der Politik, sind für die CVP zentral. Die CVP wird auch als Wertepartei bezeichnet, weil ihre Politik auf Werten wie unter anderem Menschenwürde, Eigenverantwortung, Mitverantwortung und nachhaltigem Handeln beruht. Als Wertepartei stellt die CVP den Menschen ins Zentrum.

Die CVP setzt sich ein für den Ausgleich, also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Stadt und Land, Jung und Alt, Arm und Reich, zwischen den vier Schweizer Sprachregionen, zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, zwischen den schweizerischen Interessen und denjenigen des Auslandes.

2.

Wofür setzt sich die CVP konkret ein?

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Die vier wichtigsten Standpunkte der CVP sind:

  • Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen: Damit unser Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb besteht, setzt die CVP auf attraktive Steuern, Innovationskraft und erstklassige Bildung.
  • Familien unterstützen und finanziell entlasten: Die CVP kämpft für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und dafür, dass Familien mit tiefen und mittleren Einkommen wieder mehr Geld zum Leben haben.
  • Sozialwerke sichern: Die Finanzierung von AHV, IV, ALV etc. ist eine Herausforderung. Die CVP kämpft mit gezielten Reformen für soziale Sicherheit, ohne unrealistischen Aus- oder Abbau.
  • Sorge tragen zu unserer Umwelt: Die CVP ist die einzige bürgerliche Partei, die eine nachhaltige Umweltpolitik betreibt. Sie setzt auf saubere Energie und fördert Umwelttechnologien.

 

Weitere Informationen zu den Schwerpunkten der CVP-Politik finden sich im Parteiprogramm.

3.

Die wichtigsten Begriffe aus dem CVP-Parteiprogramm

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Liberal-soziale Marktwirtschaft: Die CVP steht für liberal-soziale Politik. "Liberal" heisst, dass die Wirtschaft grundsätzlich ohne Einmischung des Staates funktionieren soll. Wenn dies aber zu einer ungerechten Verteilung des Geldes führt, muss der Staat eine "soziale" Verantwortung wahrnehmen: Der Staat muss weniger leistungsfähigen Menschen unterstützend zur Seite stehen. Liberal-soziale Politik ist somit wirtschaftsorientiert, aber mit sozialem Fundament.

Soziale Sicherheit und Eigenverantwortung: Die CVP engagiert sich für soziale Sicherheit und Eigenverantwortung. "Soziale Sicherheit" bedeutet, dass allen Mitgliedern einer Gesellschaft ein menschenwürdiges Leben ermöglicht wird. Wer beispielsweise seine Arbeit verliert, einen Unfall hat oder krank wird, braucht Unterstützung. Diese Unterstützung garantieren Sozialwerke wie die AHV, IV, ALV etc. Die Finanzierung der Schweizer Sozialwerke ist jedoch eine grosse Herausforderung. Die CVP ist deshalb gegen unbezahlbare Ausbaupläne. Die CVP unterstützt weiter die Eigenverantwortung eines jeden Menschen. Wer nicht bereit ist zu arbeiten, darf keinen Anspruch auf staatliche Hilfe haben. 

Solidarität: Solidarität ist einer der Grundsätze der CVP-Politik. Wer Hilfe braucht, soll nicht alleine gelassen werden. Die CVP engagiert sich deshalb für eine gegenseitige Hilfe und Unterstützung in unserer Gesellschaft. Solidarität bedeutet, sich nicht nur für das Eigenwohl, sondern auch das Wohl anderer einzusetzen. 

Föderalismus: Die Schweiz ist ein föderalistisch organisiertes Land. Dies bedeutet, dass die Kantone und Gemeinden eine sehr grosse Eigenständigkeit haben. So kann beispielsweise jeder Kanton eigene Gesetze beschliessen. Föderalismus ist die Voraussetzung für Subsidiarität. In der Schweiz gehören Föderalismus und Subsidiarität zu den Grundprinzipien des Bundesstaates seit seiner Gründung 1848.

Subsidiarität: Subsidiarität bedeutet, dass Aufgaben wenn immer möglich auf der untersten politischen Ebene, also von der Gemeinde – und damit möglichst nah bei den Bürgerinnen und Bürgern – angepackt werden sollen. Nur jene Aufgaben, die eine Gemeinde nicht selbst erledigen kann, werden den oberen politischen Ebenen, dem Kanton oder dem Bund übertragen.

4.

Die CVP bezeichnet sich als liberal-sozial. Was bedeutet das?

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Die CVP steht für liberal-soziale Politik. "Liberal" heisst, dass die Wirtschaft grundsätzlich ohne Einmischung des Staates funktionieren soll. Wenn dies aber zu einer ungerechten Verteilung des Geldes führt, muss der Staat eine "soziale" Verantwortung wahrnehmen: Der Staat muss weniger leistungsfähigen Menschen unterstützend zur Seite stehen. Liberal-soziale Politik ist somit wirtschaftsorientiert, aber mit sozialem Fundament.

5.

Ist die CVP links oder rechts?

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Die CVP ist weder links noch rechts, sondern eine Mittepartei. Sie will aus dieser Mitte heraus die besten Lösungen für die Probleme unseres Landes finden. Dabei arbeitet sie bei Abstimmungen oder im Parlament manchmal mit anderen Parteien zusammen, die derselben Meinung sind. Die CVP ist weder ewige Ja- noch eine ewige Nein-Sager-Partei, sondern kompromissbereit.

6.

Hat die CVP eine Jungpartei?

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Die Jungpartei der CVP heisst Junge Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz (Junge CVP, JCVP). Sie setzt sich für die Interessen der jungen Generation ein und baut dabei auf die Grundlage „Jung - christlich - im Zentrum.“

7.

Wie viele Mitglieder hat die CVP?

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Die CVP hat rund 100‘000 Mitglieder und gehört mit der FDP, SVP und SP zu den vier wählerstärksten Parteien der Schweiz.

8.

Wer wählt CVP?

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Der CVP gehören Wählerinnen und Wähler aus allen Sprachregionen und gesellschaftlichen Schichten an. Ihre Schwerpunkte liegen in den ländlichen, gewerblich-bäuerlich geprägten Gebieten der Schweiz. Darüber hinaus besitzt die CVP starke Stützpunkte in den industrialisierten Regionen. Die CVP ist dank ihrer Jungpartei, der JCVP auch unter jungen Wählerinnen und Wählern gut vertreten.

9.

Wie gross ist der Wähleranteil?

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Die CVP hatte bei den Parlamentswahlen 2011 einen Stimmenanteil von 12.3%.

10.

Wie erfolgreich ist die CVP in Abstimmungskämpfen?

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Die CVP gewinnt 90% aller Abstimmungen. Die grossen Ausnahmen in jüngster Vergangenheit bilden die Minarett-Initiative und die Abstimmung zum BVG-Umwandlungssatz.

11.

Wie heisst der Parteipräsident der CVP?

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Der Walliser Nationalrat Christophe Darbellay ist seit 2006 Präsident der CVP. Dem Parteipräsidium gehören insgesamt 11 Mitglieder an.

12.

Wer vertritt die CVP im Bundesrat?

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Die CVP wird im Bundesrat durch Doris Leuthard vertreten. Sie ist Vorstehende des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).

13.

Wie stark ist die CVP im National- und Ständerat vertreten?

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Die CVP hat 29 von 200 Sitzen im Nationalrat, im Ständerat 13 von 46 Sitzen. In der Bundesversammlung (National- und Ständerat zusammengenommen) bilden CVP und EVP mit 44 Sitzen die drittgrösste Fraktion, die „CVP-EVP-Fraktion“. Im Ständerat bildet die CVP mit 13 von 46 Sitzen die grösste parlamentarische Gruppe.

14.

Zu welcher Fraktion gehört die CVP im Parlament?

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Die CVP bildet seit den Wahlen 2007 mit der Evangelischen Volkspartei (EVP) eine gemeinsame Fraktion. Diese trägt den Namen CVP-EVP-Fraktion. Ihr gehören insgesamt 44 Mitglieder an: 29 CVP-NationalrätInnen, 13 CVP-StänderätInnen, hinzu kommen die Nationalrätinnen der EVP.

15.

Wer ist Präsident der CVP-EVP-Fraktion?

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Der Freiburger Ständerat Urs Schwaller ist seit 2005 Präsident der CVP-EVP-Fraktion.

16.

Wie ist die CVP in den Kantonen vertreten?

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Die CVP ist in allen Kantonen vertreten. Informationen zu den 27 Kantonalparteien und den CVP-Regierungsmitgliedern in den einzelnen Kantonen finden sich unter Kantonalparteien.

17.

Ist die CVP eine katholische Partei?

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Die Wurzeln der CVP sind katholisch: Der Vorläufer der heutigen Partei wurde im 19. Jahrhundert gegründet und trug den Namen Katholisch-Konservative Partei. 1970 wurde die Partei umbenannt. Seither heisst sie  Christlichdemokratische Volkspartei (CVP). Heute ist die CVP überkonfessionell orientiert. Sie steht deshalb allen Religionen gegenüber offen. Sie vertritt aber nach wie vor christliche Werte und Tradition (Solidarität, Menschenwürde, Familie, etc.).

18.

Muss man Christ sein, um der CVP beitreten zu können?

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Die CVP ist allen Interessierten gegenüber offen, unabhängig von deren Religion. Wer Mitglied werden will muss deshalb auch keine Angaben zur Religionszugehörigkeit machen.

19.

Wie ist das Verhältnis der CVP zu anderen Religionen?

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Die CVP steht zur Religionsfreiheit. In der Schweiz kann jeder frei bestimmen, ob man einer Religion und wenn ja, welcher Religion man angehören will. Eine Religion darf frei ausgeübt werden, solange man damit nicht die Religionsfreiheit der Anderen gestört wird. In der Schweiz leben Menschen verschiedenster Kulturen und Religionen zusammen. Die Ausübung der Religionsfreiheit muss daher unter Berücksichtigung unserer Verfassung und unserer Gesetze erfolgen. Diese schreiben die Chancengleichheit, Grundwerte wie Menschenwürde, Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Diskriminierungsverbot vor. Niemand darf beispielsweise wegen seiner Religion von einer Schule ausgeschlossen werden oder seinen Job verlieren. Andererseits darf keine Religion in der Schweiz gegen unsere Grundwerte und Grundrechte verstossen, sie ablehnen, verhöhnen oder bekämpfen. 

20.

Wie finanziert sich die CVP?

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Die CVP finanziert sich, wie die meisten Vereine der Schweiz, auf der Basis von Mitgliederbeiträgen und Spenden. Sie verwendet Geld für den Betrieb ihres Generalsekretariates. Dieses kümmert sich beispielsweise um die Begleitung der politischen Geschäfte der ParlamentarierInnen, um die Koordination der Kantonalparteien, um die Betreuung der CVP-Mitglieder oder die Medienarbeit.

21.

Um was geht es bei den CVP-Familieninitiativen?

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Die CVP hat im Frühjahr 2011 zwei Initiativen zugunsten der Familien lanciert.

Die Initiative "Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen" will die Kinder- und Ausbildungszulagen von den Steuern befreien. Sie verhindert so eine ungerechtfertigte Erhöhung des steuerbaren Einkommens.

Die Initiative "Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe" will die Benachteiligung der Ehe gegenüber andern Lebensformen konsequent beseitigen und enthält einen klaren Auftrag an den Gesetzgeber: Verheiratete Paare dürfen gegenüber Konkubinatpaaren nicht mehr benachteiligt werden.

22.

Ist es möglich das Bundeshaus zu besichtigen?

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Die Parlamentsdienste bieten Führungen im Bundeshaus an. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in die Baugeschichte des Bundeshauses sowie in die Arbeitsweise und die Zusammensetzung des Parlamentes. Informationen zu Besichtigungen des Bundeshauses erteilen die Parlamentsdienste.

23.

Ist es möglich CVP-PolitikerInnen Fragen zu stellen?

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Die CVP-ParlamentarierInnen stehen gerne für Interviews oder Gespräche mit Schulklassen zur Verfügung.

Kontakt

Marianne Binder
Kommunikationschefin CVP Schweiz

Mobil: 079 686 01 31
E-Mail: binder@cvp.ch


Noch nicht alle Fragen beantwortet? 

Bei Anregungen, Fragen oder für Materialbestellungen steht das Generalsekretariat der CVP gerne zur Verfügung.

Kontakt

CVP Schweiz
Generalsekretariat

Klaraweg 6
Postfach 5835
3001 Bern

Tel. 031 357 33 33
Fax 031 352 24 30
info@cvp.ch

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URL: http://www.cvp.ch/service/schueler-und-studierende/tabs/faqs/
Stand: 21. May 2012 09:41:08 PM