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22.08.12

Zweitwohnungen: Pragmatische Lösung des Bundesrates

Die CVP ist diejenige Partei, welche sich am vehementesten gegen die Zweitwohnungsinitiative engagiert hat. Die Parteibasis hat sie denn auch mit dem grössten Nein-Stimmenanteil aller Schweizerischen Parteien abgelehnt. Das hat eine Vox-Analyse ergeben. Nach der Abstimmung hat sich die CVP ohne Verzug an die Erarbeitung einer pragmatischen Lösung gemacht, welche sowohl den Volkswillen als auch die verfassungsmässigen Rechte respektiert.

Die Verordnung, welche der Bundesrat heute angenommen hat, berücksichtigt zu einem grossen Teil die Ansprüche der CVP, der Bergkantone und des Tourismus. Wir begrüssen insbesondere:

  • dass der Bundesrat das Datum des Inkrafttretens vom 1. September 2012 auf den 1. Januar 2013 verschoben hat;
  • dass bestehende Gebäude nicht betroffen sind;
  • dass die Möglichkeit besteht, Maiensässe und Rustici zu renovieren;
  • dass in Gemeinden, in welchen der Zweitwohnungsanteil um 20 Prozent überschritten ist, der Bau von „warmen Betten“ nach wie vor ermöglicht wird.

„Die CVP wird ihre Forderungen im Rahmen der parlamentarischen Debatten zum Ausführungsgesetz der Weber-Initiative einbringen. Wir sind uns bewusst, welche schwerwiegenden Folgen diese Initiative auf die Beschäftigung und die Wirtschaft im Alpengebiet hat. Deshalb werden wir uns für flankierende Massnahmen in der Tourismusbranche einsetzen, damit diese die notwendigen Reformen einleiten kann, welche sich ihr aufdrängen“, sagt Christophe Darbellay, Parteipräsident der CVP Schweiz.

Kontakt

Christophe Darbellay
Parteipräsident der CVP Schweiz und Nationalrat (VS)
Mobil: 079 292 46 11

Marianne Binder
Kommunikationschefin CVP Schweiz
Mobil: 079 686 01 31

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Autor:
CVP Schweiz


URL: http://www.cvp.ch/newsfilter/national/artikel/archive/2012/august/article/zweitwohnungen-pragmatische-loesung-des-bundesrates/?tx_ttnews%5Bday%5D=22&cHash=5f9e2c79a13aa2bb86ecd3a222acee57
Stand: 20. May 2013 09:55:51 AM