
Laut Medienmitteilung der Baudirektion vom 4. April 2012 ergibt sich eine neue Chance für einen Mittelschulstandort Ennetsee. Dies zu einem Zeitpunkt bei dem die konkreten Planungen für die vorgesehenen Standorte Zug Theilerhaus- Areal Hofstrasse und KGM Menzingen weit fortgeschritten resp. kurz vor dem Abschluss und zur Objektkreditfreigabe bereit sind.
Diese neue Ausgangslage erfordert nun eine sorgfältige und umfassende Analyse. Dazu ist ein Stopp bei allen Planungen, inkl. Bau der Turnhallen und Bau der Provisorien auf dem Areal der Kantonschule nötig. Zusammen mit meinen Menzinger Kantonsratskollegen Frowin Betschart und Karl Nussbaumer stellen wir diese Forderung in der Motion vom 10. April 2012.
Ebenso fordern wir, dass eine Neubeurteilung der Mittelschulstandorte mit der bestehenden Kantonsschule Zug, des geplanten Standortes KGM Menzingen und Einbezug des Areals Röhrliberg vorzunehmen ist d.h. eine Erweiterung auf drei mögliche Standorte zu prüfen ist.
Es ist wichtig, dass die Kantonsschule in Zug schnell entlastet wird und nicht viel Zeit verloren geht. Das ist ein triftiger Grund weiterhin am Standort Menzingen festzuhalten. Die Richtplanänderung ist gemacht, die Planungen fortgeschritten, der Erweiterungsbau kann sofort umgesetzt werden. Bis in Cham ein konkretes Projekt mit Richtplanänderung, Projektwettbewerb etc. steht, dauert es noch mehrere Jahre. Nur mit drei Standorten können die regionalpolitischen Interessen und der bewährte Bildungsstandort Menzingen weiterhin berücksichtigt werden.
Zur Evaluation gehört aber auch eine Zusammenstellung der gemachten Ausgaben für die Planungen und Transparenz bei den verschiedenen Objektkosten inkl. Land, denn es wurden bereits einige Millionen investiert.
Wir erwarten im Weiteren ein lösungsorientiertes und konstruktives Vorgehen aller Involvierten.