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Willkommen bei der CVP Schweiz!

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Swisra aygane tamazight ino
Alexandra Perina-Werz, Fraktionssekretärin und Regierungsratskandidatin Kanton Bern
Der Schlüssel zur Integration liegt bei den Migrantinnen. Frauen erziehen ihre Kinder, vermitteln Sprache, Werte, Kultur und Sitten. Dies wiederum beeinflusst das Verhalten ihrer Familie und deren Willen, sich in unserer Gesellschaft zu integrieren. |

Die CVP-EVP-glp Fraktion hat am vergangenen 8. März, am 100. Tag der Frau, die Leitlinien zur Migrationspolitik veröffentlicht. Wir setzen uns für eine familienorientierte Ausländerpolitik ein, um die Integration der zweiten Migrantengeneration zu fördern. Bei jungen Menschen darf es nicht nur zu sozialen Beziehungen im eigenen Kulturkreis kommen. Denn dieser Reflex verhindert eine erfolgreiche Integration in unsere Gesellschaft. Frauen spielen für die Integration der Familien eine bedeutende Rolle. Bis anhin hat man die Integrationsbemühungen vor allem auf die erwerbstätigen Männer und partiell auf die Kinder ausgerichtet. Der Anteil der Ausländerinnen im Alter zwischen 20 und 44 Jahren liegt bei 50.1%, derjenige der Schweizerinnen nur bei 30.7%. Folglich muss der Rolle der Mutter mehr Beachtung geschenkt werden. Wir wollen niederschwellige Beratungsangebote entwickeln und die Mütter dazu ermuntern, die Sprache des jeweiligen Landesteiles schnell zu erlernen. Die Integration der Mütter ist ein Schlüsselfaktor der Integration. Mütter tragen zur positiven Gestaltung der familiären Migration bei.
Das berühmte MUKI-Turnen (Mutter und Kind-Turnen) hat sich zu einer schweizerischen Institution entwickelt. Diese Erfolgsgeschichte zeigt beispielhaft die wichtige Rolle der Mutter in Bezug auf das zukünftige Verhalten der Kinder und wie aktiv und früh die Kinder gefördert werden können. Ich setze mich für MUKISPRAKU ein, auf Deutsch: Mutter und Kind Sprachkurse. Migrantinnen, die unsere Sprachen lernen, werden sich schneller und besser integrieren, werden später in der Schule bei den Elterngesprächen selbstbewusster auftreten und sich für das Schulleben interessieren. Die Kinder müssen sich nicht schämen, weil ihre Mutter die Sprache nicht kennt, sie im Einkaufsladen mit dem Kassier kein Wort wechselt, den Sanitär nicht versteht und die Lokalzeitung nicht liest. Wir bauen auf Migrantinnen und Migranten, welche unsere Sprache und Kultur lernen und sich in unserer Gesellschaft integrieren. Zusammen gestalten wir die Zukunft unseres Landes, damit wir alle miteinander sagen können: Die Schweiz ist meine Heimat.


Missbrauch verhindern- Individuelles Potential nutzen- Migrationspolitik weiterentwickeln
Communiqué der CVP-EVP-glp Fraktion vom 8. März 2010
Im Nachgang zur Annahme der Minarettinitiative hat sich die CVP-EVP-glp Fraktion vertieft dem Thema der Migration angenommen und Nationalrat Reto Wehrli (SZ) hat mit verschiedenen Fraktionsvertretern die Leitlinien der Migrationspolitik ausgearbeitet. Die geforderten Massnahmen betreffen das Asylwesen, Auflagen zur Integration, die konsequente Bekämpfung der Ausländerkriminalität und des Missbrauchs sowie die Migrationsaussenpolitik. Die CVP wählt einen ganzheitlichen Ansatz und wird auf allen drei Staatsebenen Vorstösse einreichen.
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